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            <title>BG 10.01.23: Alles</title>
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                <title>BG 10.01.23: Alles</title>
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                        <title>Kommentar zu: A1NEU: Ziviler Ungehorsam ist kein Terrorismus!</title>
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                        <author>Brigitte Kallmann</author>
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                        <description><![CDATA[Ich freue mich sehr über diese Resolution und eine Xhainer Positionierung! Zumal die CDU auf der nächsten BVV eine Resolution gegen die Letzte Generation einbringen wird.]]></description>
                        <pubDate>Sat, 07 Jan 2023 17:20:15 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1NEU: Ziviler Ungehorsam ist kein Terrorismus!</title>
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                        <author>Jenny Laube</author>
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                        <description><![CDATA[Danke für deine konstruktiven Hinweise, Frederic. Nicht alles lässt sich nachträglich korrigieren, aber das was ging, haben wir jetzt geändert.]]></description>
                        <pubDate>Fri, 06 Jan 2023 10:13:07 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1NEU: Ziviler Ungehorsam ist kein Terrorismus!</title>
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                        <author>Frederic</author>
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                        <description><![CDATA[Mir ist jetzt erst aufgefallen, dass auch die URL doppelt falsch ist. Dort steht nicht nur "ungehormsam", sondern auch "bg100122" statt "bg100123". Ich finde diese Fehler im Titel eines Antrags und in der dazugehörigen URL ziemlich peinlich. Wie wäre es bei solchen Sachen mit dem Vier-Augen-Prinzip vor der Veröffentlichung? Wie kann man die URL-Fehler nachträglich heilen, ohne diesen Antrag ungültig zu machen?]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 18:52:06 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1NEU: Ziviler Ungehorsam ist kein Terrorismus!</title>
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                        <author>Frederic</author>
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                        <description><![CDATA[Im Titel steht auch nach der Annahme meines Änderungsantrags weiterhin UNGEHORMSAM statt Ungehorsam. Stört das sonst keine:n? Oder ist das Ungehorsam gegenüber der Rechtschreibung?]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 17:50:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1NEU: Ziviler Ungehorsam ist kein Terrorismus!</title>
                        <link>https://BG100122.antragsgruen.de/BG100123/ziviler-ungehorsam-34060</link>
                        <author>GA KV Xhain (dort beschlossen am: 31.12.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziviler Ungehorsam ist eine Form politischer Partizipation, bei der die Handelnden bewusst gegen rechtliche Normen verstoßen, um auf die Beseitigung einer größeren, oft gesamtgesellschaftlichen Unrechtssituation hinzuwirken. Der Akt des Zivilen Ungehorsams dient der Schaffung von Aufmerksamkeit und zielt gerade nicht auf die gewaltvolle Verletzung individueller Rechtspositionen oder -güter. Die Ungehorsamen nehmen bei ihrem Handeln bewusst in Kauf, auf Basis der geltenden Gesetze für ihre Handlungen bestraft zu werden. Sie beanspruchen keine Stellung außerhalb des Rechtssystems und fordern auch nicht die Ablösung der bestehenden Ordnung. Sie sind damit nicht gleichzusetzen mit Widerstandskämpfer*innen oder Terrorist*innen. Wer zivilen Ungehorsam übt, dem*der geht es vielmehr um die Durchsetzung von Bürger*innen- und Menschenrechten sowie den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziviler Ungehorsam ist gelebte Demokratie, weil er das Vertrauen darin voraussetzt, dass die staatliche Gewalt gerade nicht eine des Unrechts ist und sie vielmehr die Motive der Agierenden bei der Beurteilung rechtlicher Konsequenzen berücksichtigen wird. Eine staatliche Gewalt, die als lebendige und wehrhafte Demokratie interessiert ist an mündigen Bürger*innen, kritischen Beobachter*innen und mutigen Akteur*innen. Als Partei und Kreisverband vertrauen wir dem staatlichen System der parlamentarischen Demokratie. Gleichzeitig sehen wir, wie die rasanten Entwicklungen unserer Zeit auch eine Beschleunigung demokratischer Prozesse erfordern und es uns zu oft noch nicht gelingt, essentielle Weichenstellungen und Politiken in der gebotenen Geschwindigkeit auf den Weg zu bringen. Auch, weil die „allgemeine Öffentlichkeit“ bestimmten Themen noch immer nicht die gebotene Aufmerksamkeit und Dringlichkeit zuerkennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesverfassungsgericht hat 2021 festgestellt, dass der Staat verpflichtet ist, die Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu schützen und dass die Anstrengungen zur Reduktion des CO<sub>2</sub>-Ausstoßes generationengerecht verteilt werden müssen. 2015 haben sich in Paris 195 Staaten – darunter auch Deutschland – dazu verpflichtet, den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad zu begrenzen. Im April 2022 wurde im Bericht des Weltklimarats konstatiert, wir hätten als Menschheit das notwendige Wissen und wirkungsvolle Instrumente, um den Klimawandel zu bekämpfen, jedoch fehle es an konsequenten Umsetzungsmaßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Abkommen von Paris ist nun bereits sieben Jahre alt und noch immer sehen wir, dass gerade im Verkehrssektor zu wenig unternommen wird, um den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu reduzieren: Kein Tempolimit auf deutschen Autobahnen, keine angemessene Besteuerung von Kerosin, keine Abschaffung des Diesel-Privilegs. Wenn politische Entscheider*innen nicht dem Rat international führender Expert*innen folgen, wenn sie sich nicht konsequent der Umsetzung völkerrechtlicher Verträge widmen und selbst die Entscheidung des höchsten nationalen Gerichts nicht zum Anlass nehmen konsequente Maßnahmen zu ergreifen, schädigt dies das Vertrauen der Menschen in die Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Menschen sind in Demokratien aber nicht zum Schweigen verdammt, wenn gerade keine Wahlen anstehen. Als Zivilgesellschaft tragen wir maßgeblich zur politischen Willensbildung bei. Ziviler Ungehorsam ist für unseren Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen Berlin-Friedrichshain-Kreuzberg eine legitime Form dieser politischen Willensbildung und damit elementarer Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Ziviler Ungehorsam muss gerade nicht bequem, schön oder angenehm sein, sondern darf irritieren, nerven und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Ziviler Ungehorsam gehört zur Identität unserer Partei und zu den Bewegungen, aus denen sie entstanden ist. Wir lehnen jegliche Form sogenannter Präventivhaft für Aktivist*innen ab, die sich des Mittels des zivilen Ungehorsams bedienen. Wir lehnen weiterhin Strafverschärfungen für spezifische Protestformen ab und wir fordern, die strafrechtliche Würdigung von aktivistischem Handeln ausschließlich den dafür zuständigen und ausgebildeten Staatsanwält*innen und Richter*innen zu überlassen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 16:38:57 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Kommentar zu: A1: Ziviler Ungehormsam ist kein Terrorismus!</title>
                        <link>https://BG100122.antragsgruen.de/BG100123/motion/53911?commentId=11100#comm11100</link>
                        <author>Frederic</author>
                        <guid>https://BG100122.antragsgruen.de/BG100123/motion/53911?commentId=11100#comm11100</guid>
                        <description><![CDATA[Ich habe eben Korrekturen zahlreicher sprachlicher, ortho- und typographischer Fehler im Titel und im Text eingereicht.
Kritische inhaltliche Frage: Könnten nicht die "Identitären" oder andere rechte Organisationen einen analogen Text veröffentlichen, um ihre Regelverletzungen (in Bezug auf andere Themen) zu begründen? Reicht die subjektive Berechtigung zum Verstoß gegen demokratisch beschlossene Gesetze aus? Haben wir "Guten" mehr Rechte dazu als Andere? Wer entscheidet das? Die Stärkeren und Kompromissloseren? Das sind leider am Ende oft die Rechten.
]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 16:17:31 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>Änderungsantrag zu A1: Ziviler Ungehormsam ist kein Terrorismus!</title>
                        <link>https://BG100122.antragsgruen.de/BG100123/motion/53911/amendment/61547</link>
                        <author>Frederic</author>
                        <guid>https://BG100122.antragsgruen.de/BG100123/motion/53911/amendment/61547</guid>
                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div id="section_24098_0" class="paragraph lineNumbers"><h4 class="lineSummary">Von Zeile 3 bis 5 einfügen:</h4><div><p>einer größeren, oft gesamtgesellschaftlichen Unrechtssituation hinzuwirken. Der Akt des Zivilen Ungehorsam<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">s</ins> dient der Schaffung von Aufmerksamkeit und zielt gerade nicht auf die gewaltvolle Verletzung individueller Rechtspositionen oder </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 13 bis 14:</h4><div><p>Ziviler Ungehorsam ist gelebte Demokratie, weil er das Vertrauen dar<del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">an</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">in</ins> voraussetzt, dass die staatliche Gewalt gerade nicht eine des Unrechts ist und </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 18 bis 20:</h4><div><p>Beobachter*innen und mutigen Akteur*innen. Als Partei und Kreisverband vertrauen wir <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">in das staatliche</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">dem staatlichen</ins> System der parlamentarischen Demokratie. Gleichzeitig sehen wir, wie die rasanten Entwicklungen unserer Zeit auch eine Beschleunigung </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 26 bis 31:</h4><div><p>ist, die Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu schützen und dass die Anstrengungen zur Reduktion des <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">CO2 </del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">CO<sub>2</sub>-</ins>Ausstoßes generationengerecht verteilt werden müssen. 2015 haben sich in Paris 195 Staaten <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">-</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">–</ins> darunter auch Deutschland <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">-</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">–</ins> dazu verpflichtet, den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">begrenzen </del>zu <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">wollen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">begrenzen</ins>. Im April 2022 wurde im Bericht des Weltklimarats konstatiert, wir hätten als Menschheit das notwendige Wissen und wirkungsvolle Instrumente, um den </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 44 bis 46:</h4><div><p>politischen Willensbildung bei. Ziviler Ungehorsam ist für unseren Kreisverband Bündnis 90/<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del>Die Grünen Berlin<del class="space" aria-label="Streichen: „Leerzeichen”">[Leerzeichen]</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">-</ins>Friedrichshain-Kreuzberg eine legitime Form dieser politischen Willensbildung und damit elementarer Bestandteil einer lebendigen </p></div><h4 class="lineSummary">Von Zeile 48 bis 54:</h4><div><p>sein, sondern darf irritieren, nerven und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Ziviler Ungehorsam gehört zur Identität unserer Partei und <del style="color:#FF0000;text-decoration:line-through;">den Bewegungen</del><ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">der Bewegungen,</ins> aus denen sie entstanden ist. Wir lehnen jegliche Form sogenannter Präventivhaft für Aktivist*innen ab, die sich des Mittels des zivilen Ungehorsams bedienen. Wir lehnen weiterhin Strafverschärfungen für spezifische Protestformen ab und wir fordern<ins style="color:#008000;text-decoration:underline;">,</ins> die strafrechtliche Würdigung von aktivistischem Handeln ausschließlich den dafür zuständigen und ausgebildeten </p></div></div></section><h2>Begründung</h2><div class="paragraph"><div class="text"><p>Titel sowie zahlreiche sprachliche, ortho- und typographische Fehler korrigiert.</p>
<p>Kritische inhaltliche Frage: Könnten nicht die &quot;Identitären&quot; oder andere rechte Organisationen einen analogen Text veröffentlichen, um ihre Regelverletzungen (in Bezug auf andere Themen) zu begründen? Reicht die subjektive Berechtigung zum Verstoß gegen demokratisch beschlossene Gesetze aus? Haben wir &quot;Guten&quot; mehr Rechte dazu als Andere? Wer entscheidet das? Die Stärkeren und Kompromissloseren? Das sind leider am Ende oft die Rechten.</p></div></div>]]></description>
                        <pubDate>Thu, 05 Jan 2023 16:10:38 +0100</pubDate>
                    </item><item>
                        <title>A1: Ziviler Ungehormsam ist kein Terrorismus!</title>
                        <link>https://BG100122.antragsgruen.de/BG100123/motion/53911</link>
                        <author>GA KV Xhain (dort beschlossen am: 31.12.2022)</author>
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                        <description><![CDATA[<h2>Antragstext</h2><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziviler Ungehorsam ist eine Form politischer Partizipation, bei der die Handelnden bewusst gegen rechtliche Normen verstoßen, um auf die Beseitigung einer größeren, oft gesamtgesellschaftlichen Unrechtssituation hinzuwirken. Der Akt des Zivilen Ungehorsam dient der Schaffung von Aufmerksamkeit und zielt gerade nicht auf die gewaltvolle Verletzung individueller Rechtspositionen oder -güter. Die Ungehorsamen nehmen bei ihrem Handeln bewusst in Kauf, auf Basis der geltenden Gesetze für ihre Handlungen bestraft zu werden. Sie beanspruchen keine Stellung außerhalb des Rechtssystems und fordern auch nicht die Ablösung der bestehenden Ordnung. Sie sind damit nicht gleichzusetzen mit Widerstandskämpfer*innen oder Terrorist*innen. Wer zivilen Ungehorsam übt, dem*der geht es vielmehr um die Durchsetzung von Bürger*innen- und Menschenrechten sowie den Erhalt unserer Lebensgrundlagen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Ziviler Ungehorsam ist gelebte Demokratie, weil er das Vertrauen daran voraussetzt, dass die staatliche Gewalt gerade nicht eine des Unrechts ist und sie vielmehr die Motive der Agierenden bei der Beurteilung rechtlicher Konsequenzen berücksichtigen wird. Eine staatliche Gewalt, die als lebendige und wehrhafte Demokratie interessiert ist an mündigen Bürger*innen, kritischen Beobachter*innen und mutigen Akteur*innen. Als Partei und Kreisverband vertrauen wir in das staatliche System der parlamentarischen Demokratie. Gleichzeitig sehen wir, wie die rasanten Entwicklungen unserer Zeit auch eine Beschleunigung demokratischer Prozesse erfordern und es uns zu oft noch nicht gelingt, essentielle Weichenstellungen und Politiken in der gebotenen Geschwindigkeit auf den Weg zu bringen. Auch, weil die „allgemeine Öffentlichkeit“ bestimmten Themen noch immer nicht die gebotene Aufmerksamkeit und Dringlichkeit zuerkennt.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Bundesverfassungsgericht hat 2021 festgestellt, dass der Staat verpflichtet ist, die Lebensgrundlagen für künftige Generationen zu schützen und dass die Anstrengungen zur Reduktion des CO2 Ausstoßes generationengerecht verteilt werden müssen. 2015 haben sich in Paris 195 Staaten - darunter auch Deutschland - dazu verpflichtet, den weltweiten Temperaturanstieg auf 1,5 Grad begrenzen zu wollen. Im April 2022 wurde im Bericht des Weltklimarats konstatiert, wir hätten als Menschheit das notwendige Wissen und wirkungsvolle Instrumente, um den Klimawandel zu bekämpfen, jedoch fehle es an konsequenten Umsetzungsmaßnahmen.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Das Abkommen von Paris ist nun bereits sieben Jahre alt und noch immer sehen wir, dass gerade im Verkehrssektor zu wenig unternommen wird, um den Ausstoß klimaschädlicher Gase zu reduzieren: Kein Tempolimit auf deutschen Autobahnen, keine angemessene Besteuerung von Kerosin, keine Abschaffung des Diesel-Privilegs. Wenn politische Entscheider*innen nicht dem Rat international führender Expert*innen folgen, wenn sie sich nicht konsequent der Umsetzung völkerrechtlicher Verträge widmen und selbst die Entscheidung des höchsten nationalen Gerichts nicht zum Anlass nehmen konsequente Maßnahmen zu ergreifen, schädigt dies das Vertrauen der Menschen in die Demokratie.</p></div></div><div class="paragraph"><div class="text motionTextFormattings fixedWidthFont"><p>Wir Menschen sind in Demokratien aber nicht zum Schweigen verdammt, wenn gerade keine Wahlen anstehen. Als Zivilgesellschaft tragen wir maßgeblich zur politischen Willensbildung bei. Ziviler Ungehorsam ist für unseren Kreisverband Bündnis 90/ Die Grünen Berlin Friedrichshain-Kreuzberg eine legitime Form dieser politischen Willensbildung und damit elementarer Bestandteil einer lebendigen Demokratie. Ziviler Ungehorsam muss gerade nicht bequem, schön oder angenehm sein, sondern darf irritieren, nerven und unserer Gesellschaft den Spiegel vorhalten. Ziviler Ungehorsam gehört zur Identität unserer Partei und den Bewegungen aus denen sie entstanden ist. Wir lehnen jegliche Form sogenannter Präventivhaft für Aktivist*innen ab, die sich des Mittels des zivilen Ungehorsams bedienen. Wir lehnen weiterhin Strafverschärfungen für spezifische Protestformen ab und wir fordern die strafrechtliche Würdigung von aktivistischem Handeln ausschließlich den dafür zuständigen und ausgebildeten Staatsanwält*innen und Richter*innen zu überlassen.</p></div></div><h2>Begründung</h2>]]></description>
                        <pubDate>Sun, 01 Jan 2023 15:01:18 +0100</pubDate>
                    </item></channel></rss>